Quickread: The Isle of Paramounts: Reborn Into a Slow Life Among the Strongest in the World

| Lesezeit: ~3 Minuten

Sofern man sich nicht gerne langweilt, sollte man hiervon besser Abstand halten.

Cover

Titel (JP): Tensei Shitara Saikyoushutachi ga Sumau Shima Deshita.: Kono Shima de Slow Life wo Tanoshimimasu
Autor: Owari Heisei
Illustrator: Noy
Genre: Action, Adventure, Comedy, Drama, Fantasy, Romance
Quelle: Original
Bände: ?
Premiere: 07. Januar 2022

Story:
Arata Toudou is just your average overworked corporate drone stuck in a monotonous grind—or at least he was, until a god's careless mistake leads to his untimely demise.

Life after death isn't all that bad, though. As an apology, the god reincarnates him on a remote island in another world, complete with two overpowered cheats: a body immune to injury and illness, and a skill that lets him copy the spells and abilities of anyone he meets. At long last, Arata can finally live out his dream of a quiet, solitary life in the great outdoors.

But blissful solitude isn't what greets him. It turns out the not-so-deserted island is home to the world's strongest legendary beings. One thing's certain: With the charming castaway and master magician Reina here to help, Arata's new life promises unexpected companions and delicious feasts galore!

  • Slow Life: check!
  • Isekai-Reinkarnation: check!
  • Overpowered: check!
  • Waifus, die einem zu Füßen liegen: check!

Wir sind hier eindeutig ganz großem Isekai-Slop auf der Spur. Die Tüte mit den Klischees wurde wieder weit aufgerissen und vollständig in den Kochtopf der unterdurchschnittlichen Literatur gekippt. Anschließend noch kräftig mit dem Rührstab des Einheitsbreis vermischt, und schon fällt eine weitere generische Light Novel vom Fließband.

Sowohl inhaltlich als auch bei den Charakteren sollte man hier nicht zu viel erwarten. Die Handlung ist von äußerst seichter Natur, und ein Spannungsbogen war bei der Produktion der Novel offenbar gerade nicht verfügbar. Die Charaktere sind dafür eindimensional genug, sodass man gar nicht erst in Versuchung kommt, sich irgendwelche Namen zu merken. Aus Kostengründen ist vermutlich auch die Charakterentwicklung irgendwo auf der Strecke geblieben.

Normalerweise bin ich ein Connaisseur des feinsten Isekai-Trash, den meine Nase im nächsten Abfallcontainer aufspüren kann. Aber hier bin selbst ich nicht überzeugt. Grundsätzlich habe ich nichts gegen diese Kombination von Klischees, doch es wurde bei Handlung und Figuren so wenig Mühe investiert, dass selbst ich einen großen Bogen darum mache. Hier und da lässt sich zwar erkennen, dass wohl der Versuch unternommen wurde, etwas Ordentliches auf die Beine zu stellen, doch letztlich scheitert das Werk an nahezu allen Ecken und Enden.

Wertung

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