Fazit der Spring Season 2022

Lesezeit: ~6 Minuten

Und da ist wieder eine Season vorbei. Es gab ein paar durchaus brauchbare Titel, aber auch genug Serien, die zwar gut angefangen, aber auch genauso gut nachgelassen haben.

Die Season war okay. Allerdings auch nicht herausragend. Einzig allein die zweite Staffel von Shield Hero würde ich hier als herausragend bezeichnen. Eine herausragend enttäuschende Umsetzung der Novel. Aber davon mal abgesehen gab es neben Spy x Family nichts, was mich wirklich vom Hocker geworfen hat. Bevor ich hier nun aber zu sehr ins Detail gehe, erst einmal das übliche Vorgeplänkel.

Es folgen die Serien, bei denen ich aus den verschiedensten Gründen nicht einmal 3 Episoden ausgehalten habe.

Nach weniger als 3 Episoden abgebrochen:

  • Kunoichi Tsubaki no Mune no Uchi
  • Kono Healer, Mendokusai
  • RPG Fudousan

Das war es dann auch mit dem animierten Bodensatz. Es folgt nun der Rest. Bewertungen gibt es allerdings nur bei den Serien, die ich auch bis zum Ende geschaut habe.


Aharen-san wa Hakarenai - 7/10

Eine ganz nette Slice of Life Serie mit guter Comedy. Die Charaktere sind sympathisch, der Humor ist gut und die Episoden sind eigentlich genau das Richtige für ein bisschen kurzweilige Unterhaltung. Die Animationen waren nun kein Feuerwerk, aber vom Stil her sehr passend für diese Art von Anime. Die Serie könnte ich wahrscheinlich nicht in einem Stück schauen, aber hier und dort mal eine Episode ist durchaus nett.


Gaikotsu Kishi-sama, Tadaima Isekai e Odekakechuu - 8/10

Wieder ein mal ein Anime, bei dem ich schon seit Längerem die dazu gehörende Light Novel lese. Normalerweise bin ich bei solchen Adaptionen immer in einem Zwiespalt, da ein Anime von der Qualität selten an eine gute Light Novel herankommt. Diese Adaption ist allerdings von vorne bis hinten gut. Die Charaktere sind gut, die Handlung wurde gut umgesetzt und mir gefällt ausnahmsweise sogar mal das 3DCG, welches ab und zu bei den Charakteren genutzt wird. Nun gut, "gefallen" ist nun etwas stark ausgedrückt, aber es fällt mir auf jeden Fall nicht so negativ auf wie bei anderen Titeln. Alles zusammen ist es ein echt runder Anime, der die Vorlage gut adaptier


Kawaii dake ja Nai Shikimori-san - 6/10

Der Manga ist ganz niedlich und der Anime fängt dies auch recht gut ein. Auch die Animationen sind gelungen. Aber sowohl der Manga als auch der Anime können über eine Sache nicht hinwegtäuschen: Was für ein absoluter Waschlappen der Protagonist ist. Es ist wirklich eine Folter, ihm zusehen zu müssen. Die Szenen mit anderen Charakteren sind wieder gut. Aber Izumi ist so ein Waschlappen, wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.


Machikado Mazoku: 2-Choume - 7/10

Auch die zweite Staffel war wieder sehr nett zu schauen. Neben den bereits bekannten Charakteren sind ein paar weitere sympathische Charaktere hinzugekommen. Am besten gefällt mir aber weiterhin die Beziehung zwischen Shamiko und Momo. Allein dafür hat es sich wieder gelohnt, die Serie zu schauen. Alle Episoden am Stück könnte ich allerdings auch nicht schauen, denn hier und dort gibt es auch Szenen, die einen durchaus in den Schlaf versetzen können.


Mahoutsukai Reimeiki

Gimoire of Zero hatte mir damals recht gut gefallen. Aber dieser Anime konnte seinem Vorgänger bei Weitem nicht das Wasser reichen. Ich konnte mich mit keinem der Charakter wirklich anfreunden. Die Story war nun zwar nicht ganz uninteressant und auch die Animationen waren eigentlich ganz okay, aber wenn man mit den Charakteren nichts anfangen kann, fällt die ganze Serie zusammen.


Otomege Sekai wa Mob ni Kibishii Sekai desu - 7/10

Ein Protagonist, der eigentlich kein Protagonist sein möchte. Sich im Hintergrund zu halten, klappt allerdings auch nicht. Die Novel und den Manga hiervon lese ich schon seit einer Zeit recht gerne. Inhaltlich war die Adaption auch gut gelungen. Mit dem Charakterdesign der Serie war ich allerdings nicht so einverstanden. Das konnte mich nicht überzeugen. Davon abgesehen ist der Protagonist und die Handlung gut. Es ist zwar al wieder ein Isekai-Titel, aber immerhin von der Handlung durchaus mal anders.


Shachiku-san wa Youjo Yuurei ni Iyasaretai.

Ich hatte mir erhofft, dass es ein Ersatz zu Senko-san sein würde. Allerdings konnte die Serie den schmalen Grat zwischen gutem Slice of Life und absoluter Langeweile nicht meistern. Zwar waren die Charaktere echt sympathisch und auch niedlich, die Handlung (oder viel mehr das Fehlen davon) konnten mich nicht am Ball halten.


Shijou Saikyou no Daimaou, Murabito A ni Tensei suru - 5/10

Eine generische Adaption einer Light Novel. Mit der Vorlage habe ich mich auch schon einmal beschäftigt, aber bei der Handlung hatte man gar keine Chance, hier irgendetwas Tiefgehendes zu erschaffen. Somit bleibt es bei durchschnittlichem Popcornkino, ohne irgendwelche Charaktere, die einem in Erinnerung bleiben. Es gibt auch keine wirklichen Hausforderungen für den Protagonisten, womit die Serie vorwiegend zwischen langweilig und vorhersehbar pendelt.


Shokei Shoujo no Virgin Road

Die Light Novel konnte mich schon nicht überzeugen, aber dem Anime wollte ich wenigstens eine Chance geben. Letzten endlich war das eine Fehlentscheidung. Der Anime hat die Light Novel recht gut umgesetzt. Somit waren auch alle Aspekte enthalten, die mir schon bei der Novel nicht gefallen haben. Somit war hier recht schnell Schluss für mich.


SPY×FAMILY - 9/10

Mein Favorit für diese Season. Ich bin hier komplett ohne Vorwissen rein gegangen. Da mir die ersten Episoden aber direkt sehr gut gefallen haben, habe ich auch recht schnell den Manga nachgeholt. Ein in allen belangen absolut guter Anime. Sei es nun die Story, die Charaktere, die Action, die Comedy oder die Animationen. Hier ist wirklich alles gelungen. Abzüge in der B-Note gibt es eigentlich nur, weil manche Szenen doch ein bisschen langatmig ausgefallen sind. Wer aber in dieser Season nicht wenigstens einmal in diesen Anime rein geschaut hat, hat wirklich was verpasst.


Tate no Yuusha no Nariagari Season 2 - 5/10

Was zum Henker war das? Am Anfang erst einmal ein Zeitsprung zur ersten Staffel, jede menge neue Charaktere, ohne dass diese richtig vorgestellt wurden. Sie sind einfach da. Die Handlung der Novel wird dann auch nur so halb gar übernommen und rund um zu wird alles andere irgendwie so dahin gedreht, wie man gerade Lust hat. Manche Szenen waren ja ganz gut gelungen, aber insgesamt war die Serie genauso enttäuschend wie die dritte Staffel von Overlord. Einfach mal mit Elan und großer Einsatzbereitschaft in den Sand gesetzt. Das einzige, was es irgendwie ein bisschen retten konnte, waren die Charaktere.


Yuusha, Yamemasu - 7/10

Was anfängt wie eine nette Comedy Serie, holt im Verlauf dann doch noch ernstere Themen raus. Da ich den Manga bereits kenne, war ich hier nun nicht sonderlich überrascht. Allerdings konnte mich das Szenario schon im Manga nicht wirklich überzeugen und somit ist es mir auch beim Anime sauer aufgestoßen. Davon abgesehen war es eine gute Umsetzung mit einer nicht ganz alltäglichen Storyline. Ein durchaus empfehlenswerter Anime mit aber auch leichten Schwächen.


Das war es dann auch wieder mit dem Season Fazit. Die Summer Season 2022 hat bereits wieder begonnen und dem entsprechend werden auch noch Quickviews folgen. Da ich allerdings auch erst mal ein paar Tage meinen Sommerurlaub mit ein bisschen Camping begehen werde, werden die Quickviews erst einmal auf sich warten lassen.

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