Fazit der Fall Season 2016

Lesedauer: ~5 Minuten

Zwar war ich zu Beginn der Season nicht wirklich anwesend und habe erst zu einem späteren Zeitpunkt angefangen, die Serien zu schauen, trotzdem schmeiße ich mal wieder mein Fazit in die Runde. Es gab wieder einige Serien zu schauen und dieses Mal habe ich mich gefühlt sogar etwas zurückgehalten. Dem entsprechend fällt das Fazit dieses Mal auch etwas kürzer aus.

Es gab für mich ein paar positive Überraschungen und manche Anime waren besser, als ich es anfänglich erwartet hatte. Die umgekehrte Richtung war allerdings auch der Fall. Wie immer beschränke ich mich hier auf Serien, bei denen ich wenigstens mehr als nur eine Episode gesehen habe. Im Gegensatz zu sonst liste ich dieses Mal kurz und bündig einmal auf, welche Serien ich bereits nach einer Episode abgebrochen habe. Die restliche Sortierung ist mal wieder alphabetisch.

Nach 1 Episode abgebrochen:

  • 3-gatsu no Lion – Ich habe Shaft noch einmal eine Chance gegeben. Aber es war shit.
  • Drifters – Konnte mich mal so gar nicht überzeugen. Weder Handlung noch Animationen waren berauschend.
  • Girlish Number – Ansammlung unsympathischer Charaktere.
  • Long Riders! – Die erste Episode hatte mehr Einschlafpotential als alles andere.
  • Occultic;Nine – Sogar noch shittiger als ich es erwartet hatte.

Und nun zu den Serien, wo ich wenigstens 3 oder mehr Episode gesehen habe. Eine Bewertung gibt es allerdings nur bei abgeschlossenen Serien.


Brave Witches

Als Fan von Strike Witches konnte ich natürlich nicht an dieser Serie vorbei. Die Charaktere sind hier zwar ganz nett und es war schön mal ein paar andere Witches zu sehen, bei der Handlung haperte es allerdings. Die Animationen waren solide, aber keinesfalls überragend. Es ist ein durchaus brauchbares Spin-off des Originals und konnte unterhalten. Wirklich ans Original herangekommen, ist es allerdings nicht. 6/10


Flip Flappers

Flip Flappers war für mich eine dieser genannten Überraschungen. Und hier ganz klar positiver Natur. Was die Synopsis angeht, so hatte ich von der Serie quasi gar nichts erwartet. Die erste Folge machte dann schon Spaß und je mehr die Serie fortschritt, desto besser wurde sie. Die Charaktere sind super, die Handlung machte Spaß und hielt viele Überraschungen parat. Klar hatte die Serie auch ein paar Schwächen, sorgte aber für sehr gute Unterhaltung. 7/10


Keijo!!!!!!

Trotz aller Vorbehalte habe ich hier mal einen Blick in die Serie geworfen. Aus diesem einen Blick wurde letztendlich die komplette Serie. So sinnbefreit die Serie doch ist, hat der Ecchi-Anteil und die „Action“ doch durchaus Spaß gemacht. Überraschenderweise konnte Keijo!!!!!! durchaus unterhalten. Wirklich tiefe gibt es hier allerdings nicht und so ist hier auch wirklich nicht mehr drin als ein kurzweiliger Spaß. 4/10


Mahou Shoujo Ikusei Keikaku

Was anfing wie eine happy Mahou Shoujo Serie, wurde recht schnell zu einem Battle Royal Gemetzel. Die Serie hatte durchaus Potential und hat mir auch gut gefallen. Völlig entfalten konnte die Serie ihr Potential allerdings nicht. Welche Charaktere sterben, war recht schnell vorhersehbar und die Serie litt definitiv darunter, dass sie nur 12 Episoden hatte. Die Action war allerdings gut und auch die Charaktere wussten zu gefallen. Somit war die Serie eine meiner Favoriten in der Season. 7/10


Shuumatsu no Izetta

Die Serie sah von den Trailern und der ersten Episode her echt gut aus. Meine Erwartungen waren dem entsprechend recht hoch. Leider konnte die Serie diese Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Mit Fortschreiten der Serie wurden die Entscheidungen der Charaktere immer unglaubwürdiger und nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Selbst das Ende wurde dann nicht richtig durchgezogen und es gab ein erzwungenes Happy End. Leider insgesamt eher eine Enttäuschung zu dem, was ich mir hier erhofft hatte. Aber wenigstens die Action war gut. 6/10


Soushin Shoujo Matoi

In diese Serie wollte ich eigentlich einfach nur mal reinschauen. Letztendlich entwickelte es sich dann aber zu einem deutlichen Favoriten in der Season. Die Charaktere waren klasse, dank Yuma der Humor gut und auch die Action konnte sich sehen lassen. Dank White Fox waren sogar die Animationen gut und so blieben hier fast keine Wünsche offen. Allerdings ist hier auch nicht alles wunderbar. So war die Handlung doch etwas unausgegoren und ich hätte mir hier doch etwas mehr Informationen und vor allem mehr Vorgeschichte gewünscht. Man bekommt zwar hier und dort was geliefert, wirklich schlüssig ist aber was anderes. 7/10


Stella no Mahou

Nachdem ich eine ganze Zeit mit Moe-Serien nichts anfangen konnte, habe ich mich mit Stella no Mahou mal wieder an so einen Titel herangewagt. Der Slice of Life Teil war gut und auch die Charaktere waren mehr als nur sympathisch. Die Comedy hatte teilweise ein bisschen seine Hänger, aber trotzdem wusste die Serie doch gut zu unterhalten. Was nettes für einen ruhigen Abend, allerdings nichts, was einem wirkliche lange im Gedächtnis bleiben wird. 6/10


Udon no Kuni no Kiniro Kemari

In der letzten Zeit gab es einige gute Slice of Life Serien und dieser Titel reiht sich hier nahtlos mit ein. Die Show ist was für Herz und Seele und eine wunderbare Comfy-Show. Die Animationen sind gut und die Handlung tröpfelt gemütlich dahin. Die Charaktere haben mir hier auch echt gut gefallen und bis auf das recht abrupte und herbeigezogene magische Ende, war die Serie ein Highlight der Season und definitiv einer meiner Favoriten. 8/10


ViVid Strike!

Nach dem Desaster was Mahou Shoujo Lyrical Nanoha ViVid darstellte, bin ich eher negative eingestellt an diese Serie herangegangen. Musste im Verlauf dann aber feststellen, dass ViVid Strike! deutlich besser ist. Die Handlung rund um Fuuka und Rinne gefiel mir gut und auch die Action war gut. Es gibt hier zwar nicht die Magie-Spektakel, wie man sie von Nanoha gewohnt ist, aber diese Serie schreibt sich schon mit Absicht nicht Nanoha in den Titel. Der Fokus liegt hier woanders, und wenn man sich darauf einlässt, kann man durchaus Spaß mit der Serie haben. 7/10


Mit gerade mal 9 Serien habe ich es in der Season wirklich locker angehen lassen. Dafür war ich dieses Mal auch deutlich großzügiger damit, was das frühzeitige Abbrechen von Serien angeht.

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